Donnerstag, 19. Juli 2012

La 33aniversario de la revolucion Sandinista y la Laguna de Apoyo


Nicaragua ist im Ausnahmezustand, denn heute, am 19. Juli, glückte vor 33 Jahren die sandinistische Revolution und befreite das Land von der Somoza-Diktatur.  Das Tshirt, das ich auf dem Foto links trage, hatte heute JEDER an- ob jung, ob alt, alle feiern diesen Tag der liberalen Regierung.Es ist ein Geschenk von Ninas Gastfamilie, die mit meiner Verwandt ist, sie sind sehr politisch und wollten, dass auch wir mitfeiern können. Das Tshir ist von Daniel Ortega, dem nicaraguanischen Präsidenten, und proklamiert Frieden, Freiheit und Gleichheit. Die Revolutionsfeierei bedeutet Feuerwerke den ganzen Tag sowie in der Nacht; große Bekanntgebungen in Managua, der Hauptstadt, sowie in Masaya-meiner Stadt; 24-Stunden Fernsehübertragung und so weiter. Hunderte Nordamerikanische Schulbusse, die hier als normale Busse genutzt werden, fuhren heute durch Masaya mit unzähligen Menschen innendrin, außen dran, oben auf dem Dach- diese Euphorie ist unfassbar! Ich bin beeindruckt, dass wirklich das gesamte Land diesen Tag gemeinsam feiert!


 
Der Ausflug zur Laguna de Apoyo:
Mit meiner Mentorin Elky, ihrem Freund Renzo sowie Nina und Laura sind wir heute zur 30min entfernten Laguna de Apoyo gefahren, ein wunderschöner See umgeben von Vulkanen! Das beinhaltete meine erste Fahrt auf der Ladefläche eines Camionettas, einem Pick-Up- fast wie Cabrio fahren ;)
Hier sieht man von oberhalb den Ausblick auf See und Vulkan!




 
Und hier ist ein Ausschnitt des Sees zu sehen- die meisten baden in Tshirt und Hose. Es tat unglaublich gut, bei dem warmen Wetter eine Abkühlung zu bekommen! Bald fahren wir auch zu einem Vulkan hier in der Nähe, der noch aktiv ist! Ich bin schon sehr gespannt..









 
Eine weiter gute Neuigkeit: Ich mache hier so ziemlich alles, was man am Anfang nicht soll- Leitungswasser trinken, Frescos(also Fruchtsäfte mit Wasser), frisches Obst und nicht abgekochtes Essen uuuuund es geht mir bestens! Ich habe weder körperliche noch geistige Probleme ;) Die anderen Freiwilligen brauchen Zeit um sich an das neue Essen zu gewöhnen, aber meine Gastmama kocht köstlich! Gallo Pinto, also gekochter Reis mit Kidneybohnen und dazu hauchdünn gebratene Bananen (Platas fritas), die fast wie chips schmecken. Dazu ein Feta-ähnlicher Käse und paniertes sowie mariniertes Hühnchen fritiert. Mhhhhm. Ich hab jedoch von Anfang an angekündigt, dass ich es nicht gewohnt bin viel zu essen um hier nicht zuzunehmen. Ihr werdet noch ein Bild von meiner Gastmama sehen, dann wisst ihr warum ich das sage;) Zum Frühstück bekomme ich Kaffee (wohl eher Milch mit Geschmack haha), Milchbrötchen und Obstsalat. Meine Familie ist nur manchmal morgens schon Gallo Pinto, Tortillas, Carne(Fleisch) und Käse. PUH hab ich ein Glück!

 
Hier noch ein Bild von meinem Zimmer, das hier wirklich Luxus ist. Das Haus allgemein ist rießig für hießige Verhältnisse, mit einem Flatscreen und Wänden bis zur Decke.
Das Esszimmer der Familie, die Kochstelle im Garten(eine wirkliche Küche gibt es zwar, sie wird aber nicht benutzt. Den Sinn habe ich noch nicht verstanden..) und das „Schlafzimmer“ von meiner Gastschwester zusammen mit ihren 3 Kindern ist dagegen sehr ärmlich.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Erster Tag im neuen Land

Nach einem 24std-Flug kam ich abends in meiner Gastfamilie an, bei 30°. Das Haus ist sehr offen und gross, es hat einen kleinen patio (Innenhof), das hier quasi das Wohnzimmer ist. Dort ist auch ein kleines Haus bestehend aus einem Bad mit Dusche und einem Zimmer mit Bett- mein Zimmer fuer die naechsten 3 Monate.Alles ist super hellhoerig, heute Morgen bin ich von vorbeifahrenden und hupenden Autos wachgeworden und blickte in einen gruenen, sonnenbeschienenen Innhof bei sommerlicher Hitze!  Meine Familie ist so herzlich, sie lachen viel und haben mich einfach super integriert. Meine Gastmutter betreibt einen Pulpería direkt neben dem Haus, das ist ein Kiosk. Dort bin ich heute freudestrahlend empfangen worden, nachdem ich aufgestanden bin. Heute Nachmittag (gerade ist es hier 09.30) bekomme ich eine Stadtfuehrung in Masaya von meiner spanischsprachigen Mentorin Elky mit Laura und Nina zusammen, den anderen beiden Freiwilligen. Gestern Abend kam erstmal der Schock, weil ich fast nichts verstanden habe, aber heute  Morgen klappte alles schon viel besser- ich kann mich ausdruecken und lerne staendig neue Woerter hinzu. Ihr seht, mir gehts super und ich bin gespannt auf meine erste Woche hier, in der ich noch nicht in der Vorschule arbeiten, sondern mich erstmal einleben soll. Lasst es euch gut gehen in Deutschland-ich denk an euch!